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Gestaltung barrierefreier Städte und Gemeinden

Barrierefrei Gestaltung

Ergebnisdokumentation BMAS EINKAUFEN 2030 Teil 2.2

Wer an dieser Stelle Handlungsempfehlungen erwartet hat, die der Beseitigung von baulichen Barrieren dienen, den müssen wir leider enttäuschen. Wir haben in unserer Arbeit oft feststellen müssen, dass es in Städten und Gemeinden zunächst ganz andere Barrieren zu beseitigen gilt, bevor man sich dem Problem bauliche Barrieren widmen kann. Diese haben wir hier aufgeführt:

  1. Definition und Festlegung des Barrierefreiheitsbegriffes: Bewusstseinsbildung für Barrierefreiheit als gesamtgesellschaftliche und branchenübergreifende Notwendigkeit vom klenen Kind bis zum Greis entlang einer in sich geschlossenen Service- und Infrastrukturkette
  2. Inititierung und Steuerung des Prozesses durch kommunale Entscheidungsträger (Bürgermeister, Beigeordnete, Dezernenten und Amtsleiter)
  3. Frühzeitige Beschlussfassung in betroffenen politischen Ausschüssen mit Fokus auf der Umsetzung einer barrierefreien Gestaltung des öffentlichen Raumes nach festlegter Definition des Barrierefreiheitsbegriffes
  4. Frühzeitige Einbindung und Vernetzung der lokalen Wirtschaft, Interessensvertretern und Betroffenenverbänden
  5. Hinzuziehung externer Expertise zur Vermeidung von "Betriebsblindheit" und zum Schutz vor eingeschränkter Vorgehensweise oder Fehlplanungen
  6. Wenn nötig, Sensibilisierung und/oder Schulung zweifelnder oder nicht überzeugter Beteiligter (z.B. durch unsere SENSE-Simulationen)
  7. Erfassung des Ist-Zustandes und Einführung eines Monitoringsysytems zur permanenten Ziel- und Erfolgskontrolle (z.B. BPASS)
  8. Die Einsicht, dass der Prozess den Beginn einer Generationenaufgabe markiert. Daher müssen strategische Maßnahmen zur Fortführung des Prozesses getroffen werden (z.B. Leitbilderstellung, Nachhaltigkeitskonzept)
  9. Erstellung einer Kommunikations- und Marketingstrategie
  10. Öffentlichkeitsarbeit, Öffentlichkeitsarbeit, Öffentlichkeitsarbeit

 

 

 

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